Notfallstation

Die Notfallversorgung der Spitalregion Fürstenland Toggenburg wird mit den Notfallstationen in den Spitälern Wattwil und Wil sichergestellt. Hier steht rund um die Uhr notfallmedizinisches Fachpersonal zur Verfügung. Beide Notfallstationen beinhalten eine Integrierte Notfallpraxis, die gemeinsam von den niedergelassenen Ärzten und den Ärzten der SRFT betreut wird. In der Integrierten Notfallpraxis werden leichtere Fälle behandelt, während schwerwiegendere Fälle auf der Notfallstation betreut werden. Die Einteilung – Triage genannt – findet bei Eintritt ins Spital statt.

Zentral für die Notfallversorgung ist die Diagnose. Erst sie ermöglicht, dass für jede Patientin und jeden Patienten die optimale Behandlung eingeleitet werden kann. An beiden Standorten stehen umfassende diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung, so dass rasch die richtige Diagnose gestellt und die entsprechende Behandlung vorgenommen werden kann. Hierfür können diverse Spezialisten hinzugezogen werden.

Die Behandlung kann entweder ambulant erfolgen oder während eines stationären Aufenthalts. In vielen Fällen werden die Patienten direkt auf eine Bettenstation Wil oder Wattwil aufgenommen. In besonderen Fällen ist eine Verlegung angezeigt. So werden Wattwiler Patienten, bei denen eine Operation angezeigt ist, durch den Rettungsdienst nach Wil verlegt. Wiler Patienten, die von einem Aufenthalt auf der Akutgeriatrie profitieren würden, können nach Wattwil verlegt werden. Patientinnen und Patienten mit ganz schwerwiegenden Diagnosen werden in ein Zentrumsspital verlegt.