Notfallstation und INP

Die Notfallstation im Spital Wattwil wird ab Anfang November 2019 durch eine Integrierte hausärztliche Notfallpraxis ergänzt. Diese wird vom Toggenburger Ärzteverein und der Spitalregion Fürstenland Toggenburg gemeinsam betrieben. Durch die Erweiterung der Notfallstation mit einer Integrierten Notfallpraxis wird die Notfallversorgung in der Region Toggenburg weiter optimiert. Jeder Notfallpatient kann entsprechend der Schwere seiner Krankheit oder Verletzung rasch und richtig behandelt werden. Ob die Behandlung in der Integrierten Notfallpraxis oder auf der Notfallstation erfolgen soll, wird bei Eintritt ins Spital durch medizinisches Personal festgestellt. 

Integrierte Notfallpraxis

In der Integrierten Notfallpraxis werden Patientinnen und Patienten mit weniger schwerwiegenden Erkrankungen oder Verletzungen betreut. Sie profitieren dabei von einer raschen ambulanten Behandlung, bei der hausärztliches Fachwissen und Erfahrung im Zentrum stehen. Die Wartezeiten für diese Patienten werden verkürzt, da Patienten mit schwerwiegenderen und daher vorrangig zu behandelnden Erkrankungen oder Verletzungen auf der Notfallstation behandelt werden.  

Die Integrierte Notfallpraxis ist an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr geöffnet. Toggenburger Hausärztinnen und Hausärzte betreuen die Praxis wochentags von 19 bis 22 Uhr und am Wochenende von 14 bis 18 Uhr und leisten damit ihren Notfalldienst in der Praxis. In der übrigen Zeit ist die Praxis durch einen Arzt der Spitalregion Fürstenland Toggenburg besetzt.

Notfallstation

Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen von hohem Schweregrad werden in der Notfallstation behandelt. Hier steht die umfassende Diagnostik im Zentrum. Erst die rasche Diagnose ermöglicht die Einleitung der richtigen Behandlung. Die speziell ausgebildeten Notfallmediziner können dafür auf bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie oder Ultraschall sowie laboranalytische Untersuchungen zurückgreifen und im Anschluss die richtige Behandlung einleiten. Auch ist das Fachpersonal auf der Notfallstation ausgebildet, um im Falle von lebensbedrohlichen Situationen die richtigen Massnahmen zu ergreifen. Dafür steht auch ein modern ausgestatteter Schockraum zur Verfügung.