Schmerzausschaltung allgemein

Auch wenn Schmerz häufig mit negativen Assoziationen verbunden wird, ist dies eine der wichtigsten Funktionen unseres Körpers. Mehr als 70% der Patienten suchen ihren Arzt aufgrund von neu aufgetretenen oder anhaltenden Schmerzen auf. Hierbei geraten Körperfunktionen in einen „roten“ Bereich und signalisieren zum einen das Problem und zwingen auch häufig zur Schonung. Die Übermittlung der Schmerzsignale erfolgt über Nervenbahnen und über Stoffe im Blut kann dieses Signal verstärkt oder abgemildert werden. Das Gehirn bewertet alle eintreffenden Informationen und vergleicht diese mit bisherigen Erfahrungen. Das Ergebnis erleben Sie als Schmerzstärke (=Schmerzintensität) und generieren daraus Emotionen. Dies unterliegt sehr persönlichen Schwankungen und ist stark beeinflusst von Lebenserfahrung, den Umständen, persönlicher Einstellung uvm. Schmerz ist daher zu jedem Zeitpunkt, für jede Person etwas sehr individuelles und persönliches, was nicht mit Messungen vergleichbar gemacht werden kann. Auch aus diesem Grund ist die Schmerztherapie nicht schematisierbar, sondern immer etwas sehr individuelles und bedarf häufiger Anpassungen. Der wichtigste Motor hierfür sind Sie – der Schmerzpatient! Teilen Sie uns daher Ihr Empfinden mit, um Ihre persönliche Therapie auch Ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen zu können.