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Schmerztherapie
Die Anästhesieabteilung betreibt am Spital Wattwil eine Schmerzsprechstunde für ambulante Patienten. Ab Oktober 2009 wird die Schmerzsprechstunde wieder an beiden Spitälern angeboten. Ziel ist die wohnortnahe Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Zentraler Bestandteil ist das ausführliche Gespräch, um gemeinsam Wege zur Schmerzlinderung zu finden. Zur Anwendung kommen neben der medikamentösen Therapie verschiedene weitere Therapieverfahren, wie z.B. TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation), so genannte therapeutische Lokalanästhesie, Triggerpunktbehandlung und Akupunktur. Unterstützend wirken Selbsthilfeverfahren im Sinne der Schmerzbewältigung.
Zur Behandlung in einem Gesamtkonzept arbeiten wir mit folgenden Partnern eng zusammen:
- Anästhesieabteilung am Kantonsspital St. Gallen für eingreifendere und technisch aufwändigere Verfahren
- niedergelassene Ärzte
- Spitalärzte der Spitalregion Fürstenland Toggenburg
- externe Psychologen und Psychiater
- Physiotherapeuten (im Spital Wattwil und ausserhalb)
- Neurochirurgische Klinik am Kantonsspital St. Gallen, Klinik Goldach (Radiofrequenzneurolyse), Klinik Gais, Klinik Walenstadtberg, Rheinburgklinik Walzenhausen etc.
- interdisziplinäre Schmerzkonferenz und Arbeitsgruppe myofasziale Triggerpunkte Winterthur
Schmerzsprechstunde mittwochs in den Räumen der Tagesklinik
Kontakt 071 987 31 52 oder 071 987 32 71 (Dr. Michael Jürges)Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Möglichkeiten zur ambulanten Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen durch die Anästhesie-Abteilung der SRFT zum Beginn des Jahres 2010 erweitert werden. Das therapeutische Angebot möchten wir Ihnen im Folgenden etwas genauer erläutern.
1. In der SRFT werden insgesamt 2,5 Tage Schmerzsprechstunde durch die Anästhesie-Abteilung angeboten, hiervon jeweils 1 Tag durch Michael Jürges, (zur Zeit Mittwoch) und 1 Tag durch Wolfgang Schreiner, (zur Zeit Donnerstag) beide in der Tagesklinik am Spital Wattwil. Ab Anfang 2010 wird Adam Rybicki einen halben Tag Sprechstunde in der Tagesklinik Wil anbieten, vermutlich Donnerstag nachmittag. Neu wird Adam Rybicki in Wil eine spezielle Form weniger invasiver Periduralblockaden anbieten, das Verfahren wird unter 4. näher erläutert.
2. Von allen drei Therapeuten werden folgende schmerztherapeutischen Verfahren angewendet: Therapeutische Lokalanästhesie, Kathetertechniken (rückenmarksnah und peripher)Transkutane elektrische Nervenstimulation, Infusionstherapie. systemische medikamentöse Therapie (Opiate, Co-Analgetika).
3. Spezielle Schwerpunkte a)Adam Rybicki: eine spezielle wenig invasive Form der „Periduralanästhesie“
b) Wolfgang Schreiner: Neuraltherapie inkl. Ganglienblockaden, „dry needling“ von Triggerpunkten, Medical Taping, „Orthomolekulare Medizin“ (Ersatz von Mangelzusänden bei den Sprurenelementen, z.B. Magnesium oder Zink), Stoffwechseltherapie (z.B. sogenannte Symbioselenkung bei Kopfschmerzen, hier Zusammenarbeit hinsichtlich komplementärmedizinischer Diagnostik mit der Aeskulap-Klinik in Brunnen.) …………………… … c) Michael Jürges: Therapeutische Lokalanästhesie, Triggerpunktbehandlung, Akupunktur, systemisch Medikamenteneinstellung
4. Im Sinne der psychologisch-psychiatrischen Mitbetreuung findet eine Kooperation mit der Praxis Dr. Suess (FMH Psychiatrie) und Herrn Hauser Psychologie) statt. Neben der engen Zusammenarbeit wird von seiten Herrn Suess und Herrn…Hauser.. eine Schmerzbewältigungsgruppe in der psych. Praxis in Wattwil angeboten. (ab…..)
5. Zur Abklärung neuroloigscher Fragen steht uns inzwischen Dr. Koch, FMH Neurologie, als Konsiliararzt in Wattwil zur Verfügung.
6. Ebenfalls im Sinne der engen interdisziplinären Kooperation können Schmerzpatienten die Leistungen der physiotherapeutischen Abteilung in den Spitälern Wil und Wattwil wahrnehmen.
7. Neben den technischen Leistungen bleibt nach wie vor das ausführliche Gespräch und die wohnortnahe Betreuung in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten das Ziel der Schmerztherapie der SRFT.
8. Wir werden regelmässige interne Fallbesprechungen, bei Bedarf mit Mitbehandlern (Hausarzt, Psychologe, Physiotherapeut) durchführen, bei regem Interesse wäre eine Ausweitung auf interdisziplinäre Schmerzkonferenzen im Rahmen der SRFT möglich.
