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Morbus Dupuytren
Definition und Ursache:
Die dupuytren’sche Erkrankung, auch Morbus Dupuytren oder Dupuytren-Konkraktur genannt, ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes in der Hohlhand. Die Erkrankung verdankt ihren Namen einem französischen Arzt, welcher sie erstmals 1832 beschrieben hat. Die Krankheit, deren Ursache noch immer unklar aber häufig vererbt ist, hat einen typischen Verlauf: es bilden sich in der Hohlhand gut tastbare Knoten und Stränge, welche über Jahre unverändert bleiben können, um dann plötzlich - durch Schrumpfungsprozesse - zum Einkrallen einzelner Finger zu führen. Wenn nun ein Finger nicht mehr vollständig gestreckt werden kann, spricht man von einer Kontraktur.
Therapie:
Die Therapie ist immer operativ. Das knotig oder strangförmig veränderte Bindegewebe muss entfernt werden. Je nach Ausbreitung des Befundes erfolgt der Eingriff ambulant oder stationär. Die örtliche Betäubung des Armes ist meist ausreichend. Die Nachbehandlung kann vier bis sechs Wochen betragen und beinhaltet anfänglich eine Ruhigstellung der Hand auf Gipsschiene und anschliessend Physiotherapie.
