
Verwaltung und Regierung
Servicebereich
Sie sind hier:
Carpaltunnelsyndrom
Definition und Ursache:
Beim Carpaltunnelsyndrom, abgekürzt CTS, ist der mittlere Arm-Hand-Nerv (N.Medianus) in einem Tunnel auf Höhe des Handgelenkes eingeklemmt. In diesem Tunnel verläuft der Nerv gemeinsam mit neun Beugesehnen. Ursache der Einklemmung ist ein Anschwellen des Sehnengleitgewebes, meist als Folge von Überbelastung, hormoneller Umstellung bei der Frau (Schwangerschaft, Wechseljahre) oder rheumatischen Leiden. Typische Symptome sind Kribbeln und Einschlafen der Schwurfinger, Schmerzen bis zu Ellbogen oder Schulter und morgendliche Steifigkeit. Später kann auch Gefühlsverlust in den Fingerkuppen und Muskelschwund an der Daumenbasis eintreten.
Diagnose:
Die Diagnose kann der Neurologe durch Messung der Nervenleitgeschwindigkeit bestätigen.
Therapie:
In der Frühphase kann eine Kortisonspritze oder das Tragen einer Schiene in der Nacht Linderung bringen. Bei Versagen der konservativen Therapie muss der Carpaltunnel operativ erweitert werden. Dies kann ambulant und in Betäubung des Armes durchgeführt werden. Abhängig von der beruflichen Tätigkeit beträgt der Arbeitsausfall bis zu vier Wochen.
